Der Bayerische Landtag hat heute mit den Stimmen der CSU, der Freien Wähler und der AfD auf Initiative der Staatsregierung ein neues Jagdgesetz verabschiedet. Zwei BJV Präsidiumsmitglieder haben sich, gemeinsam mit der SPD-Fraktion, der Stimme enthalten bzw. nicht mit abgestimmt. Die Grünen stimmten gegen das Gesetz.
Wesentliche Inhalte sind die Änderung der Jagdzeiten für Böcke und Schmalrehe (16. April bis 15. Januar) sowie die optionale Regelung zum Wegfall des Abschussplanes unter bestimmten Voraussetzungen.
Außerdem kommen der Goldschakal und der Wolf ins Jagdgesetz, erhalten aber vorerst keine Jagdzeit.
In jedem Fall gilt die Aussage des Vorsitzenden der Jägervereinigung Augsburg, Hans Fürst: Niemand ist gezwungen, bereits ab 16. April die Rehwildjagd zu beginnen.